M.B.T.I (Myers-Briggs-Typenindikator)

Der Myers-Briggs-Typenindikator ist eines der seriösesten und bekanntesten Instrumente zur Bestimmung unterschiedlicher Persönlichkeitstypen. Der Indikator wird weltweit in den Bereichen Personal, Führung, Persönlichkeits- und Teamentwicklung erfolgreich eingesetzt. (Allein in den USA kam er 1995 3,5 Millionen mal zur Anwendung, und bis heute wurden mehr als 600 Dissertationen zu dem Thema vorgelegt!)
Der M.B.T.I. ist kein Psycho-Test, sondern ein Selbsteinschätzungsinstrument, das bestimmte Muster menschlichen Verhaltens ermittelt und beschreibt. Entwickelt wurde der Indikator von den amerikanischen Psychologinnen Katherine Briggs und Isabel Myers auf der Basis von Carl Gustav Jungs "Psychologischen Typen". Seit 1989 liegt der M.B.T.I. auch in einer deutschen Version vor.

Die M.B.T.I.-Theorie geht von drei grundlegenden Annahmen aus:

Menschliches Verhalten ist nicht zufällig; es existieren Muster.
Menschliches Verhalten ist klassifizierbar und bis zu einem gewissen Grad vorhersagbar.
Menschliches Verhalten ist unterschiedlich, weil es bestimmte Präferenzen ("Vorlieben") gibt, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir Entscheidungen treffen.

 

Unsere Präferenzen diktieren in hohem Masse unser Verhalten und beeinflussen so - oftmals unbewusst und dafür um so nachhaltiger - unseren Führungsstil; die Art und Weise, wie wir mit Problemen umgehen; welche Konfliktlösungsstrategien wir wählen und wie wir uns in Teams "aufführen", um nur einige Beispiele zu nennen.
Der M.B.T.I. hilft Ihnen, sich selbst und andere besser zu verstehen. Anhand Ihres Typenprofils können Sie Ihre persönlichen Stärken, Schwächen und Potenziale besser begreifen und beurteilen. Sie erkennen, wie Unterschiede im menschlichen Verhalten unser Leben privat und beruflich bereichern können. Vor allem aber weist Ihnen die Auseinandersetzung mit dem M.B.T.I. einen Weg, wie Sie durch "typengerechte" Kommunikation bessere Gesprächsergebnisse erzielen können. In Trainings-, Beratungs- und Coaching-Prozessen hilft uns der Einsatz des M.B.T.I., die Ursachen für "Verständigungsprobleme" schneller wahrzunehmen. Weil der M.B.T.I. menschliches Verhalten lediglich beschreibt, nicht aber be- oder gar verurteilt, kann ein von gegenseitiger Wertschätzung geprägter Dialog stattfinden.